Über uns

Sonja Neidhardt

Meine ersten Reiterfahrungen sammelte ich im Alter von vier Jahren auf dem Rücken von Shettys. Später ritt ich dann Schul- und Privatpferde im konventionellen Reitverein mit kleineren Erfolgen auf Dressurturnieren. Mit vierzehn Jahren bekam ich mein erstes eigenes Pferd und wechselte damit auch zum Westernreiten. Bei dem einen Pferd blieb es nicht lange, es wurden zwei, drei, vier ...

 

 

Mit Kursen und Aufenthalten bei verschiedenen Trainern (u.a. Roger Kupfer, Bozo Rogers, Anna Limmer, Andrea Schmid) und regelmäßigem Unterricht bildete ich mich fort und begann meine eigenen Pferde selbst auszubilden. Diese wurden schon damals von mir auf Westernturnieren der EWU, VWB oder Rasseverbänden vorgestellt. Meine Pferde werden nach wie vor in nahezu allen Disziplinen (je nach Eignung, ausgenommen Rinderklassen) geshowt. Meine persönlichen Lieblingsdisziplinen sind Horsemanship, Ranch- und Westernriding. Die Förderung unseres ambitionierten Reiternachwuchses liegt mir sehr am Herzen - die erreichten Platzierungen und Siege sind ein tolles Feedback für unsere Arbeit.

 

 

 

 

Im Mai 2003 legte ich die Prüfung zum Reitabzeichen in Bronze ab, sowie die Prüfung zum Betreuer und Helfer im Behindertenreitsport. Im Dezember 2004 folgte die Ausbildung zum EWU Trainer C - Westernreiten. Zum Nachweis über die Qualifikation der Jungpferdearbeit schloss ich im Dezember 2010 den Trainer B Jungpferdeausbildung an. Aus dem Hobby wurde mit den Jahren sowohl Beruf als auch Berufung.



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Eine möglichst vielseitige Ausbildung der Pferde liegt mir am Herzen – daher bildet die Arbeit mit Jung- und Problempferden einen deutlichen Schwerpunkt meiner Arbeit. Junge Pferde bereiten wir individuell auf ihr späteres Leben als Reitpferd vor. Die Grundlage der Ausbildung legen wir mit abwechslungsreicher Bodenarbeit. Auf diese Weise festigen wir die Kommunikation mit dem Partner Pferd und gewöhnen die Pferde schonend an die Ausrüstungsgegenstände und das Reitergewicht. Darauf bauend lernen die Pferde die Hilfen kennen, mit denen der Reiter mit dem Pferd kommuniziert. Auf spielerische Weise bringen wir den jungen Pferden neue Situationen näher mit dem Ziel, den Fluchtreflex in für Mensch und Pferd ungefährlichere Verhaltensmuster zu lenken. Am Ende der Grundausbildung stehen gut gymnastizierte Reitpferde, die motiviert in der Bahn mitarbeiten und im Gelände gelassen mit Überraschungen umgehen.

 

 

Meine Leidenschaft jedoch gilt den sogenannten Problempferden. Während meiner inzwischen über 30-jährigen Arbeit mit Pferden konnte ich mir einen sehr guten Zugang zu ihnen schaffen. Die Pferde, die zu uns kommen, teilen mir durch ihr Verhalten in den meisten Fällen bereits mit, wo ein Lösungsansatz zu suchen ist. Daher gibt es bei der Korrektur keine Patentrezepte – jedes Pferd wird individuell betrachtet und gearbeitet. Auch hier liegt in der Arbeit vom Boden die Basis für das weitere Vorgehen. Bei der Korrektur von Pferden ist es mir sehr wichtig, den Pferdebesitzer mit in den Prozess einzubinden, damit sich alte Muster später nicht wieder einstellen. Hierzu gehört insbesondere, dem Problempferdbesitzer wieder mentale Souveränität zu geben, so dass er in der Lage ist, dem Pferd Sicherheit zu vermitteln. Eine vertrauensvolle Beziehung zwischen Pferd und Reiter ist hierbei das Ziel.

In meinem Reitunterricht hole ich Pferd und Reiter an ihrem aktuellen Kenntnisstand ab. Je nach Zielsetzung erfolgt eine individuelle Ausbildung des Reiter-Pferd-Teams. Besonderen Wert lege ich auf eine pferdegerechte Ausbildung mit dem Ziel, das Pferd bei seiner Arbeit motiviert zu halten und dabei stets auf seine psychische und physische Verfassung zu achten. Schwerpunkt für den Reiter ist ein ausbalancierter, losgelassener Sitz als unabdingbare Basis auf dem Weg zu einer feinen Hilfengebung. Hiervon profitieren sowohl Freizeit- als auch ambitionierte Turnierreiter gleichermaßen.

Kommen Sie doch einfach mal bei uns vorbei.