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Neues vom Hof

Pferde-Monatsgeschichten Archiv

Dezember-Geschichte: Der Countdown läuft...Pie, guck doch mal!

...Wir sitzen alle wie auf Kohlen, sind schon sooo gespannt und neugierig. Auf was?
Auf unser erstes Fohlen 2009! Pie, unsere super Ponydame (siehe auch November-Geschichte), ist tragend von unserem Paint Hengst Hollywood Red King. Das Fohlen wird für März erwartet und alleine um die mögliche Farbe laufen zahlreiche Wetten.
Pie hatte schon einmal ein Fohlen von einem Quarter Horse Hengst (Eldorados Cody Jac) gehabt. Das Fohlen bekam Quarter Pony-Papiere, es vereint die Vorzüge beider Rassen und 2009 wird Eldorados little Prince die ersten Turniere gehen um in die Fußstapfen seiner Mutter zu treten.
Pie trägt schon einen beachtlichen Bauch und lässt es schon ruhiger angehn. Besonders eine findet sich oft bei ihr ein zur "Bauchbeschwörung" ;). Ob das Fohlen sich wohl darauf einlässt... "Du wirst ein Reiningpony" - hört man sie flüstern.
Keine Angst, Anne - das wird es! Bei der Mutter! Da kommt das nächste Buckle bald.
Anne, ich hoffe das alles klappt und das dein Fohlen gesund und munter auf die Welt kommt und du viel Erfolg mit ihm haben wirst.
Sonja

November-Geschichte: Mein erstes Buckle

Mein erstes BuckleAuch dieses Jahr waren wir ja wieder auf Turnieren unterwegs und die C-Turniere der EWU in Franken haben einen Frankencup veranstaltet. Man kriegt ja für jede Platzierung Punkte und diese wurden addiert. Wer die meisten hatte wurde dann am Ende er Saison geehrt.
Und da Pie und ich nicht sooo schlecht waren, haben wir diese Saison nicht nur Schleifen und mal einen Pokal, nein, wir haben auch mit 35 Punkten das Buckle der LK 3B gewonnen!
Unsere Höhepunkte waren:
Der 1. Platz in der Horsemanship in Buttenheim (gegen 10 Erwachsene)
Und allgemein die Reinings sind für Pie und mich immer wieder Höhepunkte, nicht weil wir gewinnen (wobei das auch toll ist), sonder einfach weil’s Spaß macht! Viel Spaß! Da muss man nicht mehr gewinnen!
Danke an Pie (kriegst viele viele Bananen) und Sonja und alle anderen, die uns unterstützen!!! Wir sind jetzt in der LK 2B !!!
Anne

 

Oktober-Geschichte: Ein Reitkurs, oder wie komme ich über ein Stangen "W"?

Geli mit ihrer MerryHeidi auf PieBine auf Helios

Petrus hatte (ausnahmsweise) mal den Wasserhahn über Sonjas Hof zugelassen und so kamen bei schönstem Wetter 11 mutige Reiter am 27. und 28. September zusammen.
Am ersten Tag standen die Basics auf der Tagesordnung. Sonja und ihr Helferlein (ich) „quälten“ Pferd und Reiter mit Übergängen, Reiten ohne Steigbügel, Gymnastisieren, punktgenaues reiten und und und.
Zwischendrin waren alle in Glashütten essen, sodass Mancher Nachmittags anfangs recht träge auf dem Pferd saß (aber das wussten wir schnell zu ändern ;) )!
Ich bin Geli ihre Horsemanship vorgaloppiert (ohne Pferd...), sehr zur Freude der Zuschauer, ...
Aber Sonntags gab’s Rache für alle Lacher! Da stand nämlich Trail auf dem Programm und während Sonja mit Galoppsprünge verkürzen und verlängern den Reitern einzeln den Schweiß auf die Stirn trieb, hab ich den Rest mit Stangen beschäftigt, z.b. das Stangen „W“ was viele zur Verzweiflung brachte!
Zusätzlich boten wir neben dem Reiten für Interessierte speziell Sonntag Früh auch Bodenarbeit an. Dis wurde gerne genutzt, besonders Hendrik mit unserem "noch nicht Wallach" Hollywood Red King meisterte alle Übungen mit bravour. Coolness pur!!!
Nachmittags saßen alle wieder auf dem Pferd und wir ließen den Reitkurs mehr oder weniger ruhig ausklingen.
Die große Nachfrage nach Kursen für Erwachsene Einsteiger, die auf gut ausgebildeten Schulpferden die Basics des Westernreitens erlernen oder vertiefen wollen zeigt, das wir auf dem richtigen Weg sind.
Ein intensiver Wochenendreitkurs bringt jedem etwas und man braucht nicht gleich ein eigenes Pferd zu besitzen um daran teilzunehmen! Denn bei uns zahlt jeder - ob mit eigenem oder mit Schulpferd die gleiche Kursgebühr!!!
Termine für 2009 sind in Planung und werden baldmöglichst eingestellt.

Hendrik mit dem HengstPrince beim Seitwärts

September-Geschichte: C-Turnier in Poppengrün

Uschi füttert den ElefantenCarinho mit SusanneZum letzten Mal in diesem Jahr haben sich Sonja, Reiter und Freunde der Sunshine Westernranch auf gemacht um ein Trunier zu bestreiten. Also gings am 13. September auf nach Poppengrün!
Pie und Carinho (der Tinker von Susanne) haben wir schon Freitag hingebracht, Samstag kamen dann noch Helios, Penny und Uschis Pferde Sorry und Mick net Jagger.
Samstag früh kamen wir ganze 20min. vor unserem ersten Start an, sodass es hieß schnell Satteln und ab in die Pleasure! Da haben Sonja und Helios gleich mal den 1. Platz geholt, Anne und Pie habens auf den 3. geschafft. Kurz darauf gings mit der Horsemanship weiter, in der wir uns den 2. und 4. Platz sicherten! Danach hatten wir erst mal eine laaaaaaange Pause!
Aber in dieser musste der Rest ran ;):
Uschi unser Mamapinguin, hat den Westernreiter mal gezeigt wie man einen Fun-Trail richtig reitet und hat dort die blaue Schleife abgeholt! In der Dollar-Bill-Pleasure gabs den 2. Platz.
Susanne hat sich mit ihrem Tinker in das Stangenquadrat gequetscht und die Brücke fast auseinandergenommen und sich so den 2. Platz im LK 5A Trail gesichert!
Penny in der HorsemanshipPie in der Dollar-Bill-PleasureBine mit Pie, Nina mit Penny und Franzi mit Mick sind in der Horsemanship gestartet. Leider haben sich alle auf die ein oder andere Weise verritten, und wenns der Weg ins Line up war, sodass wir uns da keine Platzierung sichern konnten.
Franzi hat dafür sich den 4.Platz in der Pleasure und den 3. Platz im Trail geholt!
Nina und Bine starteten dann auch noch in der Dollar-Bill-Pleasure, in der ihnen der Dollar-Schein leider zu früh wegfolg... Dafür hat Penny einen Sonderpreis für das kleinste Pony (ca. 1m) bekommen! Knuddelpony eben!
Tja, dann durften Sonja und ich doch noch mal ran und so haben Pie und ich in der Reining noch mal mächtig Gas gegeben und uns den 1. Platz gesichert, Sonja hat sich derweil den 3. Platz erritten.

Ein sehr erfolgreiches Wochenende! Anne

August-Geschichte: Tabalugamusical

TabalugaAm 31. August zu meinem 30. Geburtstag fand bei herrlichem Wetter unser Pferdemusical statt. Es handelte von dem kleinen Drachen Tabaluga, der auf die Reise ging um vernünftig und erwachsen zu werden.
Für alle die nicht dabei waren gibt es hier einen kleinen Einblick in die Geschichte:

Zunächst schickte Drachenvater Tyrion den kleinen Tabaluga auf die Reise.
Tabaluga zieht los und will fortan seine eigenen Wege gehen. Auf seinem Flug landet er auf dem Mond, der ihn gefolgt von seinen Sternen, ein Stück auf seinem Weg begleitet.Nessaja
Als Tabaluga wieder auf der Erde landet trifft er auf eine Ameisenkolonie. Nachdem diese weitergezogen waren, traf Tabaluga den Riesen Grynkolos und das kleine Menschenkind. Danach ruhte Tabaluga sich unter dem Baum des Lebens aus. Einhörner und Waldfeen zeigten sich während der kleine Drache schlief.
Als er erwachte huschte ein kleiner Feuersalamander an ihm vorbei. Dieser führte ihn zu einem kleinen Teich, wo ein Frosch die Kaulquappenschule unterrichtete. Welch ein quirliger Haufen.
Als der Storch sich näherte, trieb der Frosch die Kaulquappen schnell in tieferes Wasser. Mit dem Storch flog der Drache bis zum Meer, in dem die weise Schildkröte Nessaja leben sollte.
Dort angekommen traf Tabaluga zwei quicklebendige Delfine, die mit ihren Sprüngen im Wasser begeisterten.
Endlich traf der kleine Drache die weise Schildkröte Nessaja, die ihn bereits erwartete. Sie sollte ihm zeigen, was es heißt vernünftig und erwachsne zu werden... Doch was heißt das schon?

Noch mehr Bilder gibts in der Galerie!

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Juli-Geschichte: Salsa bekommt ihr Fohlen - aber wo ist es?

Venturoso SorpressoSalsa mit ihrem FohlenAm 10.Juli war ich wie üblich morgens auf der Weide um Wasser aufzufüllen und nach dem rechten zu sehen.
Alle vier Pferde standen ruhig beim Koppeleingang. Salsa, unsere Criollo Stute war tragend, nur wann genau der Abfohltermin sein soll, das wusste niemand genau. Wir schätzten, dass es im August soweit sein könnte.
Tja, falsch gedacht, denn sie hatte offensichtlich ein Fohlen bekommen... Nur wo war es?
Da die Stute sich absolut ruhig verhielt, lag der Verdacht nahe, dass das Fohlen tot zur Welt gekommen ist. So suchte ich die Weide ab, entdeckte aber an mehreren Stellen kaputten Zaun. Also musste es ja leben und scheinbar öfter rein und raus sein. Ich suchte die komplette Weide ab, auch im Wald, einfach überall, doch keine Spur vom Fohlen.
Ich rief unsere Tierärztin Andrea an, die sich gleich auf den Weg machte um mich zu unterstützen. Noch einmal lief ich die Weide ab, und entdeckte eine weitere Lücke im Zaun. Als ich hindurch kletterte sah ich das Fohlen im Feldrand liegen. Schnell holte ich Salsa dazu und der kleine Hengst versuchte sofort aufzustehen. Er war jedoch so durchtrittig und konnte sich nicht halten auf dem unebenen Boden. Allein schaffte ich es unmöglich ihn zu stabilisieren und nach Hause zu bringen.Venturoso Sorpresso mit Julia
Ich rief Heidi an, die mit zwei Helferinnen sofort zur Stelle war. Julia und Franzi halfen tatkräftig mit. Gemeinsam mit Andrea trug Julia das Fohlen nach Hause. Franzi führte Salsa.
Zuhause in der Box begann der Kleine endlich zu trinken und war sichtlich froh über den geraden Boden unter seinen Füßen auf dem er endlich selbstständig stehen konnte.
Julia, die eigentlich nur Torgriffe und Weidezubehör bei Heidi kaufen wollte, gefiel der Kleine so gut, dass sie das Fohlen auch gleich haben wollte.
Ehrensache, dass Julia auch seinen Namen aussuchte, passend für ihn, Venturoso Sorpresso (abenteuerliche Überraschung).
Noch einmal vielen Dank an alle Helfer, die dem kleinen Fohlen geholfen haben!
Und Julia wünsche ich ganz viel Glück mit dem kleinen Racker!

Sonja

 Juni-News: Wir haben Reitbeteiligungen zu vergeben

Moritz


Der Haflinger mit dem verträumten Blick...
aber der täuscht - er ist kein Faultier. Moritz braucht einen fortgeschrittenen Reiter mit Durchsetzungsvermögen, dann gibt er alles. Er hat weiche Gänge, ist brav im Gelände und liebt Freizeitturniere.

Möhre

Ihr Motto ist "nur keinen Stress".
Sie ist grundehrlich, macht alles mit - ob Turnier, Volti, Gelände, ... Sie wünscht sich einen konsequenten, aber fairen Reiter, der sie abwechslungsreich beschäftigt. (Sie Monatsgeschichte Januar)

Penny

Sie ist unsere kleine Shettidame, eine ganz liebe mit (manchmal) Ponydickkopf.
Ausritte liebt sie sehr und hält locker mit den Großen mit. Auch bei Horsemanshipprüfungen strengt sie sich an. Um Penny zu reiten solltest du mindestens 9 Jahre alt sein und schon sattelfest.

Prince

Unser Quarterpony ist brav aber mit Pepp.
Er ist manchmal noch unsicher, lernt aber schnell und eifrig dazu. Er wünscht sich einen Reiter mit weicher Hand und ruhigem Sitz, der gelassen bleibt auch wenn er nervös ist.

Preise:

1x wöchentlich Reiten 30€ / monatlich inkl. einer Reitstunde
2x wöchentlich Reiten 50€ / monatlich inkl. einer Reitstunde

 

Mai-Geschichte: Hofturnier 2008

Juni bei der Puppe Alex

Wie schon bereits in den letzten Jahren, fand dieses Jahr das 4. Hofturnier am 17.5. statt.
Bei meist schönem Wetter konnten die Reiter ihr Können unter Beweis stellen.
Mit den auf Hochglanz geputzten Pferden mussten die Reiter (auch ich) als erstes einen kniffligen Trail-Parcours reiten. Danach ging es in kleinen Gruppen ins Gelände, wo Geschicklichkeitsaufgaben zu lösen waren. Theoriefragen wurden uns ebenfalls gestellt, die nicht immer sehr einfach waren. Oder hättet ihr gewusst wo sich das Knie und der Ellebogen beim Pferd befinden?
Als alle Reiter (insgesamt 16) mit der Geländestrecke fertig waren, kam die langersehnte Horsemanship dran. Nacheinander ritten die Reiter mit ihren Pferden die vorgegebene Aufgabe (Pattern) vor. Hierbei bewerteten die "Richter" (Sonja und Raffaela) das korrekte Vorreiten dieser Aufgabe. Anschließend wurden die besten fünf ermittelt, die dann in der Gruppe Schritt und Trab (Railwork) zeigen mussten. Hier kam es auf den Sitz und die feine Hilfengebung des Reiters an.
Als Sonja und Raffaela mit ihrer Bewertung fertig waren, brachten wir unsere Pferde zu Sonjas Hof zurück. Dort versorgten wir sie und gaben ihnen viele Leckerlies als Belohnung.
Nun endlich war es soweit, die einzelnen Platzierungen wurden bekannt gegeben.
Die Horsemanship wurde getrennt von dem Trail-Parcours und der Geländestrecke bewertet, sodass manche Reiter sogar zwei Pokale bekamen ...
Mir persönlich hat das Hofturnier sehr gut gefallen, weil es einfach Spaß macht gegen andere Reiter zu starten und weil die Möhre, mit der ich teilgenommen habe, sehr brav war und toll mitgemacht hat! So habe zweimal den 1. Platz belegt und wurde Gesamtsieger! Deshalb freue ich mich schon aufs nächste Jahr, indem das Hofturnier wieder statt finden wird.

 

 

(Text by Jule)

Möhre am Tor

Cheyenne und Lena am Tor

 

April-Geschichte: Verspätet, aber da: Unser Faschingsreiten

Tiger Renate

Die Pferde dachten, was ist jetzt los?
Was für Gestalten auf unsrem Hof?
Denn keiner hat sie eingeweiht,
es ist mal wieder Faschingszeit!

Doch nicht nur die Reiter waren verkleidet,
auch manches Pferd unter der Schmückkunst leidet!
Dem Moritz schnell zwei Hörner geflochten,
ob Heli und Möhre die Luftballons wohl mochten?

Mary ganz schick trug eine Scheichin voll stolz
und Rose den Mann mit der Knubbelnase, was solls...
Auch Penny und Apollo hatten ihren Spaß dabei,
doch wer ließ bloß den Tiger frei?

Wenn dann irgendwann die Indianerin auf dem Moritz kniet
und bei fetziger Musik der Sräfling vor dem Hasen flieht,
hat nicht nur der Clown viel Gaudi dabei
und alle sind sich eineig:

Fasching geh' nich so schnell vorbei!

Heli und Mary
Rose Giraffe und Indianer

Hase jagt Sträfling

 

(Text by: Raffaela)

März-Geschichte: Cheyenne

Cheyenne der TigerHallo, mein Name ist Cheyenne und ich bin ein feuriger Argentinier - naja, ich war mal ein feuriger Argentinier, mittlerweile wohne ich schon mehr als zwei Jahre bei Sonja und wurde hier quasi "eingedeutscht".
Eigentlich gefällt es mir hier auch viel viel besser als in Südamerika, zumal es hier auch ein Argentinien gibt: in dem kleinen Auslauf kann ich stundenlang in der Sonne dösen oder in die Ferne blicken und träumen.Cheyenne mit Claudia
Außerdem schmeckt es mir hier viel besser als überall dort, wo ich früher gelebt hab. Für meine Leibspeisen Mash mit Apfelmus oder Müsli mit Malzbier tue ich auch fast alles. Da zeige ich zusmmen mit meinem Frauchen schon mal 15 Kindern hintereinander, wie richtig longiert wird, oder lass mich zur Weihnachtsfeier wie 'nen Christbaum schmücken und zeig mit der Lena im Engelskostüm eine flotte Aufführung, oder mach mich sonstwie zum Affen, ähh Tiger... (siehe Bild).
Meine besten Freunde sind Prince, Sunny, Rose und Helios, aber eigentlich komme ich mit allen ganz gut klar.
Wer denkt bei dem Leben noch an Südamerika?? 
(Text by Claudia)

Februar-Geschichte: Abschied von Papi

Papi mit LauraAuf unserem Hof war das 16-jährige Dartmoorpony Papillion unser "Kindermädchen". Als wir ihn damals kauften stand es schlecht um ihn. Wir übernahmen ihn mit chronischer Bronchitis und starker Hufrehe.
Nach erfolgreicher Behandlung konnte er schmerzfrei laufen. Natürlich wurde er mit Bedacht eingesetzt und nur von leichten Kindern geritten. Alles schien gut bis er im Dezember letzten Jahres einen heftigen Reheschub bekam.
Wir hatten Hoffnung er packt es auch diesmal ... doch alle Therapien schlugen fehl.
So mussten wir ihn am 8.2.2008 aufgrund seiner starker Schmerzen erlösen.
Viele Kinder haben auf ihm das reiten gelernt und ihren ersten Ausritt erlebt. Er war ein braves Kinderpony mit ehrlichem Charakter. Wir alle auf dem Hof werden ihn vermissen, besonders aber seine beiden Reitbeteiligungen Laura und Nina.
Vor allem Laura kümmerte sich intensiv um ihn, was für ein Mädchen mit 12 Jahren nicht einfach ist, wenn es weiß, dass die Tage des liebsten Pony's gezählt sind.
Laura, ich finde es super das du ihn bis zum Schluss betreut hast. Das ist echte Pferdeliebe!
Wir erinnern uns gerne an ihn zurück und entlassen ihn auf die immergrünen Wiesen ...
(Text by Sonja)

Januar-Geschichte: Möhre

Diesmal möchte ich ein weiteres Schulpferd vorstellen. "Möhre", geboren am 26.6.1999 ist ein waschechter "Alpenquarter" (Haflinger). Sie war ein typisches Schlachtfohlen, die zusammen mit ihrem Halbbruder für den Metzger bestimmt war.
MöhreDieses Schicksal bleib beiden zum Glück erspart!
Möhre kam mit 6 Monaten zu mir, ich zähle sie zu der Seele des Betriebs.
Sie hat unzählige Reitanfänger auf dem ersten Ausritt getragen, hilft beim Einreiten oder korrigieren schwieriger Pferde. Die können auf ihr nämlich als Handpferd mitgeführt werden. Sie ist jede Woche braves Voltigierpferd, Showerfahren und kann zudem einige Kunststücke.

Sogar auf Turnieren wird sie erfolgreich eingesetzt. Am meisten liegen ihr Freizeitturniere, Trailpfüfungen und Horsemanship.
Auch bei meinem C-Trainer hat sie mich zuverlässig durch die Prüfung getragen, ein echter Allrounder. Sie gehört jedoch nicht zu den Selbstläufern, sie bringt keine Leistung wenn der Reiter seiner Hilfengebung noch nicht sicher ist. Das wiederum macht sie zu einem guten Lehrpferd, zumal sie Reiterfehler nicht krumm nimmt. Wer Möhre reiten kann, hat seine Hilfengebung optimiert und verfügt über gutes Durchsetzungsvermögen.

Möhre sucht noch für 1-2 mal die Woche eine Reitbeteiligung. Wer Interesse hat bitte telefonisch melden.
(Text: by Sonja)

Dezember-Geschichte: Unsere Weihnachtsfeier

Am 1. Dezember feierten wir dieses Jahr unsere Weihnachtsfeier.
Die ging eigentlich schon um 11 Uhr mit dem WEIHNACHTSREITEN los (ja, so ist das, wenn man einen Reitplatz ohne Beleuchtung hat, dann muss man halt früh aufstehen ;-) ).

Die Pferde wurden für dieses Ereignis natürlich herausgeputzt und die einstudierten Vorführungen waren echt super!
Laura und Bine zeigten mit Pie und Papi einen flotten Ritt, Pie hat dabei ihre Abneigung gegen Nikolausmützen nicht verbergen können, hihi.
Lena ritt als Gardian Angel mit prächtigem Engelskostüm auf Cheyenne, eine gelungene Einzeldarbietung.
Ich flatterte als Engelein durch den Platz mit meinem "leichtfüßigen" Hafi Möhre, den freihändigen Galopp üben wir noch mal, versprochen.
Und zum guten Schluss waren Anne und Moritz und ich mit Möhre noch der Rentierschlitten für unseren Nikolaus (Geli und Mary). Der Nikolaus hatte ständig was zu meckern, verschluckte sich an seinem Bart und alle bogen sich vor lachen...
Nur das Wetter meinte es nicht gut mit uns, denn im Regen stehen war eine harte Prüfung für unsere Zuschauer... Na zumindest war die Reitbahn nicht vereist. Zum Glück konnten wir uns im Reiterstüberl gleich aufwärmen nach der Vorstellung.

Mittags sorgte Mona für leckeres Essen, da langten alle tüchtig zu, hmmm lecker. DANKE noch mal für deinen Einsatz (stand extra früh auf um zu kochen!).
Danach ging es mit Kinderpunsch und Plätzchen weiter. Für die Großen gab es natürlich Glühwein, es wurden viele Flaschen geleert und so machem glänzten die Äuglein verdächtig ;-).
Dann fand die Bescherung statt. Zuerst für die Pferde, sie wurden mit allerlei Leckereien gefüttert: Bananen, Mandarinen, Brot u.v.m.
Für unsere Reiter gab es dieses Jahr natürlich auch wieder ein kleines Geschenk...
So klang unsere lustige Weihnachtsfeier langsam aus. Schee wars!

Ich wünsche allen Reitern ein friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008.
(Text: by Sonja)

November-Geschichte: PieGolden Pie auf der Bayrischen Meisterschaft der VWB

Hallo! Mein Name ist Golden Pie und ich bin ein Welsh Pony C. Geboren wurde ich 1994 und
seit 1998 bin ich bei der Sonja als Schulpony tätig. Ich gehe aber auch auf Turniere.
Im letzten Jahr bin ich ziemlich herumgekommen. Ich war in Buttenheim, in Kreuth, in Poppengrün und in Burgebrach. Am schönsten fand ich die Woche in Buttenheim, wo meine Reiterin mit mir das Westernreitabzeichen III der EWU machte, weil ich da in einer Strohbox schlafen durfte (ich liiiieeebe Boxen!).
Was ich noch liebe sind Bananen. Da beis ich auch mal beim Mittagessen meiner Reiter ab! Und natürlich auch meine Fohlen: Schoko und Prince. Prince wohnt auch noch bei Sonja wird seit diesem Jahr geritten und tritt hoffentlich in meine Fußstapfen, sodass wir bald zu zweit auf Turnieren starten können!
Auf dem Bild rechts seht ihr mich auf der Bayrischen Meisterschaft der VWB in Kreuth.
(Text: by Anne)

Sonja Neidhardt  -  Löhlitz 3  -  91344 Waischenfeld   -  Telefon: 0 92 79 / 97 11 65  oder Handy  01 60 44 29 721